Unsere kleine Backstube direkt hinter der Eistheke: Das ist Dreh- und Angelpunkt unserer kleinen Patisserie.

Ein Ort, an dem wir mindestens genauso viel Leidenschaft an den Tag legen, wie im Eislabor. Im Winter ist unsere Patisserie etwas üppiger als im Sommer (…dem Eis geschuldet, dem wir die große Bühne gerne überlassen.) Verzückt das süße Zeug doch stets Jung und Alt und zaubert den Menschen dieses magische Leuchten in die Augen. 

Dort entstehen in liebevoller Arbeit kleine Tartelette au citron (…die wir mit reinem Bergamottenöl parfümieren!), Gugelhupf mit Rumrosinen und Orangenblüten, Schokoladen-Kaffeetarte, mal Madeleines, ein andermal Cannéles de Bordeaux. Kein Tag gleicht dem Anderen. 

Alles zum Mitnehmen. Oder zum genießen in unserem wirklich gemütlichen Café.

Und mal ganz ehrlich: was gibt es Schöneres, als sich eine Tasse Tee oder hervorragend gebrühten Kaffee zu gönnen und dazu köstliche Buchteln zu genießen! Oder doch lieber eine Waffel mit gestampften Boskop-Äpfeln?

Eine Herzensangelegenheit ist uns übrigens der gute alte Kaffeeklatsch.

Was ist bloß  aus dem Kaffeekränzchen geworden? Dieses gemütliche Zusammenkommen zum ungefilterten Reden, Klatschen und Tratschen?

Wir wollen eine Renaissance dieses Kulturguts! Wir wollen einen Raum schaffen für ein bisschen Zeitverschwenden! Wir wollen Zeit für Plappern, Lachen und Kuchengabelklackern.

Das wirklich Schöne: Wir kümmern uns um alles, was man so dafür braucht:

Buttrigsüße Kekse, Buchteln mit eingeweckter Zwetschgenröstermarmelade vom letzten Herbst, Ofenschluper mit Apfel & Zimt, Etageren mit Rotweinkuchen, Zitronen-Mohn-Küchle, Erdbeertörtchen mit Vanille-Verveine-Creme, Karottenkuchen, Engadiner Nusstorte oder unsere Grießknödel, die wir aus der Haselnussschmelze schöpfen. Dazu passt dann gut und gerne eine Kugel Maroneneis, genauso, wie zur Birnentarte mit Mandelcreme eine Kugel Walnusseis mit Krokant passt.

Wir kochen Tee und Kaffee, servieren hausgemachte Limonade und Säfte von Streuobstwiesen aus dem Glottertal. Wir zünden Kerzen an und haben immer auch Blumen zum Hinstellen.

Also: Es ist Zeit für eine Revolution! Eine Kaffeeklatschrevolution. Weg mit den entfremdeten Emails, Shortmessages und Twitternachrichten. Wir brauchen in diesen schrecklich trubeligen Zeiten ein bewährte Form des Miteinanders: Tratschen!

Lasst uns wieder Tratschen. Tratschen. Schwätzen. Tratschen. Beisammensein, mit Mimik und sogar Gestik. 

Das Kaffeekränzchen ist uns eine wirkliche große Herzensangelegenheit. Es ist Teil unserer Seele, unseres Tuns und Teil unserer Idendität.

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