FÖRSTER MAX

Freiburg
Wer bitte ist Förster Max?

Förster Max, den gab´s tatsächlich. Lang ist es her allerdings, dass er als einer der dienstältesten Förster durch den Schwarzwald streunte. Mit Gamsbart-Hut, Rauschebart und damals schon ziemlich lax über die Schulter geworfener Flinte (…einmal schoss er sich ein Loch in die Tür seines roten Renault R4.

Da war er beim Werfen der Schrotflinte auf die Rückbank seines geliebten Autos einfach eine Spur zu lässig…). Das Jagen war übrigens nicht seins.

Vielmehr hatte er es mit den Kräutern; den Wiesen; den Bäumen; den Jahreszeiten und dem Wunder Natur.  

Das zaubert mir noch heute ein Staunen ins Gesicht, wenn ich mich daran erinnere, wie ich als kleiner Junge mit ihm und meinen Geschwistern als stolzer Enkel Wald und Wiese unsicher machte.

Das Staunen vergeht mir übrigens immer sehr schnell, wenn ich mich daran erinnere, wie ich Schafsgarbe probieren durfte, weil Großvater Max (der Schelm) mir welche zum Probieren gab.

Freiburg
Schwarzwald

Hübsch anzusehen, aber: was für ein bitteres Kraut! Es ist also nicht verwunderlich, dass auch ein weiteres Mal in der Geschichte der Menschheit der Apfel nicht weit vom Stamm plumpste.

Wir von Förster Max

Da bin ich also und stelle mich vor:
Johannes, der so gerne draußen in der Natur ist, weil er es von Kindheit an nicht anders kennt. 

Zugegeben, man muss schon ein bisschen verrückt sein, denn Quitten hängen meist nie alleine – oft von kleinen niedlichen Besuchern beheimatet – am Baum.

Und Hagebutten zu verarbeiten gilt fraglos schon immer als aufwändig. Diese Kerne…. Alleine beim Gedanken daran juckt es einen an Händen und Armen. 

Warum also so viel Aufwand, wenn es doch so schön einfach sein kann – immerhin gibt es die ein oder andere industrielle Alternative? 

Ganz einfach: der Geschmack unserer Region. Er ist unbeschreiblich klar. 

Schwarzwald
Schwarzwald

Kurzum: nach 13 schier endlosen Jahren auf der Schulbank wurde ich voller Überzeugung – nicht ohne den ein oder anderen Umweg genommen zu haben: Koch.

Was für ein Beruf. Welche Möglichkeiten. Welch ein Hobby. Nach zahlreichen Wanderjahren und Stationen in Küchen der absoluten Spitzengastronomie quer durchs Land war klar: 

Die Patisserie gehört zu den spannendsten Dingen, die ich als Koch tun kann.

Verzückt das süße Zeug doch stets Jung und Alt und zaubert den Menschen dieses magische Leuchten in die Augen. 

Und da kam ich ins Spiel: Anke. Die Kulinarik begeistert mich von einer ganz anderen Seite. Nach meinem Studium der Kunstgeschichte in Frankfurt und Marburg kam ich über schöne (Um-)Wege zur Foodfotografie.

Schon bald produzierte ich mit renommierte Fotografen für Zeitschriften-Verlage große Fotostrecken. Ich wollte zeigen, was unsere Heimat an kulinarischen Köstlichkeiten zu bieten hat.

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Und so begegneten wir uns dank der vielen kleinen Zufälle des Lebens und begannen gemeinsam Rezepte zu entwickeln. So ist es nicht verwunderlich, dass wir mit „Förster Max“ einen Ort schaffen, um den vielen Ideen, Gedanken und Möglichkeiten einen Raum zu geben.

Und nirgendwo lässt es sich besser sammeln, als bei Wanderungen im Schwarzwald: Mädesüß, Waldmeister und seine Freunde lassen die Möglichkeiten ins Unermessliche wachsen. Förster Max hat es uns einfach angetan.

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