Der Anfang ist die Hälfte vom Ganzen.

Der Anfang ist die Hälfte vom Ganzen.

Unser erster Eintrag hier auf dieser Seite. Nein, mit typisierten Floskeln – spontan denke ich an “Hallo world” oder “Unser erster Blogeintrag” – können wir nicht dienen. Wollen wir auch nicht, denn in den kruden Abgründen der profanen Bloggerwelt fanden wir manch ein skurrilen, absurden und nichts aussagenden Beitrag, den die Welt nicht braucht (“Früher trug ich besonders gerne schmale, knielange Etuikleider, sie passten zu meinem eleganten Stil und meiner Figur“), sodass wir die Nachricht, Frau Merkel ginge noch selbst einkaufen schier als ein ziemlich beeindruckendes Highlight wahrnahmen. 

(Und natürlich gibt es die fantasievollen und vor Bereicherung übersprudelnden Tagebücher mit höchstem Suchtfaktor. Wir denken an “anonymekoeche.net” – dieser Blog erscheint mir wie mein Bergamottenbaum in den warmen Monaten der Blüte, wenn er duftet, übersäht ist mit hunderten weißen Blütchen und einen sinnlich weit nach Italien katapultiert, beim alleinigen Anschauen.)

Bei uns geht es auch (noch) nicht um das, was wir zukünftig hier in Freiburg für Schabernack treiben (Das könnt ihr hier lesen: Quartiersladen). Es geht nicht um glücklich Kühe, die auf der Wiese grasen. Nicht um die Suche nach dem absoluten Genuss-Kick. Nicht um Lust am Süßen. Nicht um die Vorzüge erstklassig ausgewählter Produkte von uns bekannten Obst- und Gemüsebauern. Nicht um die frisch eingetroffenen Flaschen Chinotto von Lurisia (Prost!).

Im ersten Beitrag geht es um (nun positiv formuliert): Dreck – lassen sie dieses Wort (trotzdem) genüsslich sacken. Dreck, Staub und Schmutz. Der Geruch von Mauerwerk. Der vibrierende Lärm hämmernder Bohrmaschinen. Das kratzige Spachteln der Trockenbauer. Das ins Mark bohrende Geräusch, wenn der Elektriker die Wände aufspitzt. Das knarzige Knacken, wenn der alte Boden herausgebrochen wird und rausfliegt. Herrlich!

Kekse - Kekse - Kekse

Unsere neue Welt

Das ist unsere derzeitige Welt. Eine schöne Welt. Eine Welt, die wir selbst nicht besser hätten ausmalen können. Mächtige Worte und doch freuen wir uns über jeden Moment dieses “Erebos, Orcus und Hades” – light-version [ˈlaɪ̯tvɛrzi̯oːn] – weil er uns back-to-the-roots erdet und wir die Möglichkeit haben einen Raum von Grund auf zu gestalten. Für unsere Ideen, Gedanken, Grundsätze und Visionen von Naturnähe, Stadtverbundenheit und Genussversessenheit. Denn genau das wird passieren. Nicht sofort, nicht gleich, denn auch wir sind von Äußeren Umständen, die zu Recht einen größeren Raum einnehmen, abhängig – aber bald… Ganz bald treffen sich genusssüchtige, redseelige, verträumte, durstige & hungrige, neugierige, eisverliebte, verrückte & nichtverrückte Menschen in der Wiehre. Zasiusstraße, Ecke Dreikönigstraße. Auf bald. Ärmel hochgekrempelt, Hände in den Dreck – weiter geht’s.

ab nach ganz oben!